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Jun 11

4 einfache Tipps für ein grünes Büro

Wir verbringen rund ein Drittel des Tages auf der Arbeit – das sollte Grund genug sein, nicht nur im privaten Leben nachhaltige Alternativen zu nutzen, sondern auch den Büroalltag ökologischer zu gestalten – und das ist gar nicht so schwierig, wie man gemeinhin denkt! Als Experten in Sachen Bürowirtschaft haben wir von Büro Bedarf Becker täglich mit jeglichen Belangen rund um die Gestaltung von Geschäftsräumen zutun und haben uns deswegen mit der Meetingraum-Buchungsplattform Spacebase zusammengesetzt, um Euch interessante Fakten und hilfreiche Tipps für ein grünes Büro vorzustellen.

  1. Papierfreies Büro einführen

Beim Umgang mit Papier gibt es immer Luft nach oben, denn durchschnittlich verbrauchen Büroangestellte 833 Blätter pro Monat, also fast 10.000 Blätter jährlich! Wenn man das mit allen 18 Millionen Bürojobs in Deutschland hochrechnet, sind das monatlich unglaubliche 15 Milliarden Blätter, die verbraucht werden. Dabei gibt es mittlerweile zahlreiche digitale Alternativen, die es ermöglichen komplett papierfrei zu arbeiten. Google Drive, Dropbox und weitere Cloudspeicher ermöglichen auf einfache Weise die Schränke voller Akten und Ordner zu reduzieren, mit dem gleichzeitigen Vorteil, dass Kollegen gleichzeitig Dokumente bearbeiten können und dies auch noch ortsunabhängig. Dennoch ist Papier grundsätzlich ein ökologischer und nachwachsender Rohstoff und es sollte immer abgewogen werden, ob der durch digitale Medien steigende Stromverbrauch nicht selber wieder unökologisch ist. Bei diesem Thema sollten sensibel mögliche Vor- und Nachteile abgewogen werden.

  1. Strom und Energieverbrauch optimieren

Wenn Euer Büro noch keine LED-Beleuchtung verwendet, dann lohnt es sich auch über dieses Thema einmal gründlich nachzudenken. Herkömmliche Glühlampen sind eigentlich Heizkörper, denn sie wandeln ca. 90% der Energie in Wärme um und nur den winzigen Rest in Licht. LEDs haben auch eine viel längere Lebensdauer als Glühbirnen und sparen dadurch auch noch Kosten;  Nur zum Vergleich: 50.000 Leuchtstunden von marktüblichen LED-Lampen klingen doch viel erfreulicher als 1.000 von klassischen Glühbirnen – oder etwa nicht? Der schnellste und einfachst Weg CO2 und Kosten zu sparen, ist Geräte die z.B. nach dem Feierabend noch auf dem Standby-Modus laufen, komplett vom Strom zu trennen. Auf das gesamte Jahr hochgerechnet lassen sich so enorme Stromkosten sparen, inklusive der eingesparten CO2-Werte.

  1. Grünes Catering aus der Region

Oft werden für externe Meetings und auch für das eigene Büro Catering-Dienstleister bestellt, die das Team mit leckerem Essen versorgen – auch hier lohnt ein Blick hinter die Kulissen. Nachhaltige Caterer setzen auf E-Mobilität und beziehen ihre Produkte aus der Region, um die CO2-Bilanz zu senken und um gleichzeitig die regionale Wirtschaft zu stärken. Am Besten ist es natürlich Mehrweggeschirr und Mehrwegbehälter für die Essenslieferung zu nutzen, und komplett auf Aluminiumverpackungen und Plastikgeschirr zu verzichten. Sollte das aus logistischen Gründen aber nicht möglich sein, gibt es wunderbar umweltfreundliche Alternativen aus kompostierbarem, chemiefreiem Material, die z.B. aus Mais-Zellstoff bestehen.

  1. Pflanzen im Büro

Pflanzen sehen nicht nur schön aus und geben dem Raum eine sympathische Atmosphäre, Studien zeigen, dass sie auch zu einer höheren Kreativität bei der Arbeit anregen. Doch der wohl wichtigste Aspekt bei der Begrünung des Büros ist die eigene Gesundheit. Denn Pflanzen können dem sogenannten “Sick-Building-Syndrom” entgegenwirken, da sie bis zu 70% des Schadstoffgehaltes in geschlossenen Räumen abbauen und den CO2-Gehalt reduzieren, was zu einer Verringerung von Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit und Schläfrigkeit am Arbeitsplatz führt.

Fazit

Das Konzept eines “grünen Büros” ist weder ein Modetrend noch komplex in der Umsetzung. Im ersten Schritt ist es wichtig sich für dieses Thema zu sensibilisieren und nach einfachen Lösungen zu suchen, die sich in der Regel dann auch unkompliziert finden lassen. Nicht nur unsere Umwelt wird durch ein grünes Büro geschont, als kleiner positiver Nebeneffekt fühlen sich die Mitarbeiter wohler und die Firma gewinnt ein höheres Ansehen durch das gezeigte Verantwortungsbewusstsein.